Babymassage Ort

Was brauchen Sie zur Babymassage?

Um die Babymassage nicht zu einer unkomplizierten Angelegenheit zu machen, hat man den Aufwand dafür entsprechend reduziert. Man orientiert sich dabei an der „uralten Kunst“, wo nur sehr wenig Hilfsmittel für die Massage benötigt werden. Jedoch sind diese Mittel Gold wert und sollten unbedingt bei jeder Babymassage genutzt werden.

Der eine Ort ist der perfekte Ort?

Der Ort für die Babymassage sollte ein Platz sein, wo sich das Baby sofort wohl fühlt. Sie haben die Möglichkeit eine Zimmerecke gemütliche einzurichten oder nutzen einfach das warme Bett. Wichtig dabei ist, dass speziell Sie auch bequem sitzen oder knien können. Eine Wand zum Anlehnen oder ein Kissen zum hinknien kann dabei Wunder bewirken.

Denn wenn Sie am Wickeltisch stehen und dabei versuchen das Baby zu massieren, wird diese Babymassage für Sie zu einer unangenehmen Belastung für den Rücken und im schlimmsten Fall auch unangenehm für das Baby. Denn schnell wird es an Bewegungsfreiheit verlieren und Ihnen geht viel Energie dabei verloren.

Die richtige Stimmung schnell und einfach

Schaffen Sie für sich und Ihr Kind auch eine angenehme Atmosphäre. Hier sorgen ein zuvor geöffnetes Fenster und eine angenehme Raumtemperatur (25°C) für wahre Wunder. Da das Baby während der Massage nackt ist, sollten Sie den Raum unbedingt auch vorwärmen, falls er zu kalt ist. Denn bei zu kalter Luft fängt es schnell zu frieren an und kann unter Umständen auskühlen.

Der Babymassageplatz als bequemster Platz

Sie können hierbei ein Schaffell, ein weiches Handtuch oder ein normales weiche Tuch als Massageunterlage benutzen. Nach einer Zeit wird das Baby diesen Platz sehr vertraut sein, da der Geruch eines frischen Handtuches oder eines Schaffells im Kopf des Neugeborenen gespeichert bleibt und bei guten Babymassagen positive Erinnerungen hervorrufen.

Kleine Häufchen während der Babymassage

Bitte denken Sie daran, dass Ihr Baby nicht in der Lage ist, seine Körperfunktionen immer unter Kontrolle zu behalten. Daher als wichtiger Tipp, da er doch recht oft vergessen wird: Haben Sie eine Windel und weitere Handtücher dabei, falls der Kleine während der Massage doch mal Nass werden sollte.

Welches Massageöl kann man nehmen?

Eine Flasche mit etwas angewärmtem Öl ist das nächste, was eine Babymassage besonders beeinflussen kann. Stellen Sie es so neben den Massageplatz, damit Sie es nicht versehentlich umkippen und gleichzeitig gut erreichbar ist. Dann geben Sie ein bis zwei Teelöffel in Ihre Hände und reiben es „intensiv in die Hände ein“.

Dabei müssen Sie aufpassen, dass die Hände nicht zu ölig bzw. glitschig sind, damit Sie es ohne große Probleme auf der Haut des Kleinen verteilen können. Durch Ihre Reibebewegung wird das Öl aufgewärmt und fühlt sich für das Baby sehr angenehm an. Damit unterstützen Sie den Wärmehaushalt Ihres Kindes, in können es gerade in den ersten paar Jahren damit stabilisieren.

Welches Öl sollten Sie auswählen?

Nehmen Sie unbedingt nur „naturbelassene“ Pflanzenöle der ersten Kaltpressung. Sie haben den Vorteil, dass noch viele Vitamine und ungesättigte Fettsäuren (sehr gesund!) enthalten sind. Diese haben eine sehr pflegende Wirkung und machen die Massage zu einer harmonischen Zeremonie. Beim kontrollieren biologischen Anbau (kbA) ist zum anderen gewährleistet, dass keine hochgiftigen Stoffe (Pestizide, Schwermetalle oder Insektizide) durch die Haut in den Organismus Ihres Kindes gelangen kann.

Außerdem sind raffinierte Öle nicht zu empfehlen. Zwar sind es Pflanzenöle, jedoch werden Sie bei Ihrem Gewinnungsprozess mit Bleichen, Lösungsmitteln und Desodorieren haltbar und gleichzeitig verbraucherunfreundlich gemacht! Denn die ungesättigten Fettsäuren werden zerstört und ungesunde Transfette entstehen.

Mineralöle sollten unbedingt vermieden werden! Sie verstopfen Haut und Poren und stoppen die Körpereigene Hautatmung, Feuchtigkeitsverdunstung und die Ausscheidung von giftigen Substanzen.

Was Sie beim Umgang mit Öl beachten müssen

Damit sich das Öl möglichst lange hält, müssen Sie es dunkel und kühl an einem trockenen Ort lagern. Ideal dafür geeignet ist ein Kühlschrank. Halten Sie die Flasche immer gut verschlossen und kippen Sie niemals Öl wieder „zurück“ in die Flasche. Sobald es einmal an der frischen Luft ist, beginnt ein Oxidationsprozess und kann das ganze Öl verunreinigen. Genauso schlimm ist es, wenn Sie den Deckel mit Wasser ausspülen, da somit das Öl auch verderben kann.

Sie können letztendlich jedes Öl für die Haut des Babys benutzen. Beachten Sie jedoch, dass geruchsfeie Öle für die empfindliche Nase des Babys angenehmer sind. Ätherische Öle sollten in Absprache mit einem Fachmann benutzt werden, da sie die empfindliche Haut des Babys angreifen können (aber nicht müssen!). Achten Sie generell darauf, dass Ihr Kind das Öl gut verträgt.

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