Wie beginne ich mit der Babymassage?

Babymassage Beginn

Der Anfang beeinflusst die Babymassage enorm – Seien Sie daher besonders achtsam!

Beachten Sie unbedingt, dass Sie nur Kleidung tragen, die im Notfall mögliche Ölspritzer aushalten oder nicht der Rede wert sind. Dass Sie auf jeden Fall bequem sein sollte, versteht sich mittlerweile von selbst. Darüber hinaus sollten Sie immer etwas für sich und Ihrem Kind zu trinken bereit stellen, denn die Wärme und die Massage selbst machen automatisch durstig.

Außerdem sollten Sie Ihren Schmuck ablegen und Ihre Hände waschen. Entspannen Sie sich und versuchen Sie sich anhand von Signalen und Bewegungen des Kindes zu inspirieren. Damit ist gemeint, dass Sie ein gemeinsames Tempo finden und die Massage in einem bestimmten Rhythmus durchführen.

Wenn Ihr Kind signalisiert hat, dass es eine Massage möchte, dann können Sie es langsam und spielerisch ausziehen. Denken Sie immer daran: Auch diese Zeit ist besonders und dient zum Wohlfühlen und gehört zur Massagezeit. Zudem haben Sie Zeit für Gespräche, Austausch und können sich über ein enges Zusammensein freuen.

Achten Sie darauf, dass Ihre Hände immer warm sind und reiben es zu Beginn einfach mit Massageöl ein. Durch die Reibung entsteht sowohl Wärme in der Hand, als auch Wärme am Massageöl. Das hat den schönen Effekt, dass es sehr angenehm auf dem Babykörper wirkt.

Das Ritual zum Einstieg

Der Einstieg in die Babymassage sollte bestimmt verlaufen. Machen Sie es nicht einfach nur mal nebenbei oder einfach per Zufall. Führen Sie ein Ritual ein, womit Sie Ihr Baby darauf vorbereiten können.

Viele Frauen streicheln über das kleine Babybäuchlein und Summen dabei ein kleines Lied. Und nach einigen Wiederholungen weiß Ihr Baby schon, was als Nächstes kommt. An dessen Gesichtsausdruck können Sie dann erkennen, ob es auf eine Babymassage Lust hat und entsprechend bereit dafür ist.

Die ganzheitliche Berührung bei der Babymassage

Berühren Sie Ihr Baby immer mit der ganzen Hand. Denn es fühlt sich dabei wohl, wenn sie mit viel Körperkontakt massiert werden. Massieren Sie immer nur eine bestimmte Körperregion, denn eine Babymassage am kompletten Körper gleichzeitig bedeutet auch viel Stimulation und damit auch die Gefahr zur Überreizung des Kindes. Deshalb sollten Sie zum Beispiel mit dem linken Bein beginnen, anschließend massieren Sie das rechte Bein. Solange das Baby diese Massageeinheiten mag, können Sie nun ewig fortsetzen.

Beginnen Sie deshalb mit den Beinen (wenn Sie zum allerersten Mal eine Babymassage durchführen!), da die Babys diese Anfangs am ehesten zulassen. Man spricht hier von „negativen Berührungserfahrungen“, die während der Geburt passieren können und daher manche Babys eine Massage an anderen Orten „noch“ nicht zulassen. Daher, um dieses Ritual motiviert auch weiterführen zu können, sollten Sie wenn Möglich immer „unten“ an den Beinen beginnen.

Die gesamte Entwicklung des Babykörpers geht vom Kopf über die Arme und den Rumpf zu den Beinen. Dabei wird die eigene Aktivität des Babys nicht eingeschränkt, da die Beine eines Säuglings erst nach etwa 6 Monaten „bewusst“ bewegt werden. So kann es die Babymassage frühzeitig an den Beinen und Füßen kennenlernen und ist anschließend mehr dazu bereit, eine Massage z.B. an den Armen zuzulassen. Nach den Beinen sollte man beginnen, den Bauch und die Brust zu massieren und dann erst die Arme.

Das Baby hat auf einmal keine Lust?

Achten Sie generell darauf, dass Ihr Baby sich wohl fühlt. Erzwingen Sie keine Babymassage wenn Ihr Baby keine will. Denn dann ist es auch für beide Seiten keine angenehme Erfahrung. Gönnen Sie Ihrem Kind einfach ein bisschen Ruhe und versuchen es anschließend später noch einmal. Wenn Ihr Baby die Armmassage nicht mögen sollte, dann versuchen Sie einfach die Beinmassage und geben ihm einfach Zeit.

Sollte Ihr Baby zum Beispiel keine bestimmten Massagen mögen, dann lassen Sie diese einfach weg. Solange Sie über die „eigentliche“ Massage immer Ihre Zuneigung zeigen, dann sind „fehlende“ Massageeinheiten nicht schlimm. Sprechen Sie sanft mit ihm, singen oder summen Sie ein bisschen, halten Sie Blickkontakt und erfreuen sich an der gemeinsamen Zeit. Zu guter Letzt noch ein Tipp: Halten Sie während der gesamten Babymassage immer Körperkontakt, da sich das nicht nur beruhigend auf das Baby auswirkt sondern sich auch sehr gut anfühlt.

Wenn es Sie interessiert, wie man eine Babymassage richtig abrundet und perfekt beendet – das lesen Sie hier!

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