Wann Sie auf eine Babymassage verzichten sollten

Baby weint

Ab wann ist eine Babymassage ratsam und wann nicht?

Generell gilt folgendes: Sollten Sie auch nur die kleinsten Anzeichen bemerken, dass sich Ihr Baby bei der Massage unwohl fühlt, müssen Sie sofort unterbrechen! Ihre Hauptaufgabe in dieser Situation ist es, das Baby zuerst einmal zu beruhigen, damit es sich überhaupt einmal wohlfühlt. Denn nur so hat es Freude an der Babymassage!

Es kann natürlich auch sein, dass sich Ihr Baby nicht gerne entkleidet, die Intensität der Massage unangenehm findet oder den Ablauf nicht mag oder „noch“ nicht kennt. Besonders bei Kinder, die eine komplizierte Geburt  oder Frühgeburt und damit einen etwas „holprigen“ Start ins Leben hatten, können manchmal diese Form von Massage ablehnen. Was aber nicht heißt, dass das immer so sein wird!

Denn nicht selten entsteht dadurch der Eindruck, dass das Baby generell keine Babymassage mag. Dennoch gibt es für diesen Punkt eine passende Lösung im Beitrag „Babymassage Schmetterlingsmassage“, welche für Entlastung sorgt. Nun folgende Gründe, wann Sie auf eine Babymassage verzichten sollten:

  • Falls Ihr Baby krank ist und z.B: hohes Fieber hat oder unter einem akuten Infekt leidet
  • Falls eine Krankheit „noch“ nicht diagnostiziert wurde
  • Oder Falls die Lymphdrüsen geschwollen sind.

Generell sollten Sie es akzeptieren bzw. respektieren, wenn Ihr Baby einfach keine Lust auf eine Babymassage hat und lieber zu einem anderen Zeitpunkt, zu einer ganz anderen Weise oder eben gar nicht massiert werden möchte. Versuchen Sie die Massage niemals aktiv zu erzwingen, denn das führt zu einem starken Unwohlsein des Babys.

Das gilt auch fülle alle einzelnen Teilmassagen. Wenn das Baby eine bestimmte Babymassage ablehnt, dies es vielleicht nicht kennt oder nicht mag, dann können Sie ganz einfach auch einen Griff anbieten. Damit sorgen Sie für mehr Vertrauen und das Baby wird meist den „vertrauteren“ Griff annehmen, als etwas komplett neues oder unangenehmes.

Unter Umständen kann es auch sein, dass die nicht passende Babymassage eben zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht dem individuellen Entwicklungsstand des Babys passt. Alles in allem sollten Sie sich auf jeden Fall genügend Zeit nehmen, damit bei Unterbrechungen der Sinn der Babymassage nicht verloren geht und nur „Mittel zum Zweck ist“! Denn diese Art der Erziehung sollte etwas gutes und gesundes für das Baby sein und dabei hilft Zeitdruck nicht gerade weiter.

Tipp:

Wenn das Baby nun einmal beginnen sollte zu weinen, dann bedeutet das nur, dass im Moment irgendetwas nicht stimmt. Weinen dient dem Neugeborenen auch immer als Möglichkeit, Druck abzulassen. Damit löst es Spannungen und kann sich anschließen wieder beruhigen. Versuchen Sie dabei immer selbst die Ruhe zu bewahren.

Solange ein Baby weint und dabei von seinen Eltern beachtet wird, lernt, dass es ein wichtiger Teil der Familie ist! Dabei merkt es, dass die eigenen Bedürfnisse geachtet werden und entwickelt speziell dabei Vertrauen in die Mutter bzw. den Vater.

 

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