Wie man die Körpersprache bei der Babymassage besser versteht No.1

Babymassage Kontaktaufnahme

So zeigt Ihr Kind, dass es bei der Babymassage Kontakt aufnehmen möchte

Wie Sie vielleicht schon bemerkt haben, geht es bei der Bindung zwischen Eltern und Kind immer auch um die Kommunikation zwischen Ihnen. Durch liebevolle Berührungen kann man dies natürlich während der Massage unterstützen und dabei die Körpersprache des Babys sehr gut kenne lernen. Beachten Sie immer, dass ein Baby nicht nur auf die Signale der Erwachsenen reagiert, sondern auch von sich aus Kontakt aufnehmen will. Hier erfahren Sie, welche Signale wie verstanden werden können.

So zeigt Ihr Baby, dass es Kontakt mit Ihnen aufnehmen will

Direkt von Anfang an ist Ihr Baby ein soziales Wesen. Es ist nachgewiesen, dass es bereits kurz nach der Geburt sogar lieber menschliche Stimmen als alles andere hören will. Außerdem betrachtet es auch viel lieber Gesichter als irgendwas anderes. Direkt nach der Geburt kann das Baby schon die Stimmen seiner Mutter von denen fremder Frauen unterscheiden. Wenn es etwa zwei Wochen alt ist, erkennt es die Stimme und das Gesicht der Mutter voll automatisch als eine zusammenhängende Einheit.

Natürlich versucht es diese Gesichter, ob fremd oder vertraut, zu lesen. Darum sendet es immer Botschaften und erwartet, dass sein Gegenüber darauf liebevoll reagiert. Die Kontaktaufnahme ist von Baby zu Baby sehr unterschiedlich und unterscheidet sich manchmal sehr. Es ist außerdem davon abhängig, welche Sprache sich zwischen den Eltern und dem Neugeborenen im Laufe der Zeit entwickelt hat und wie sich diese nach und nach weiterentwickelt. Ein paar Signale jedoch sind bei den Babys immer sehr ähnlich und lassen sich daher gut vergleichen.

Der Blick hat die Macht!

Denn wenn jemand vor allem mit den Augen „spricht“, dann ist es eindeutig das neugeborene Kind. Wenn Sie genau hinsehen, dann entdecken Sie immer eine bestimmte Botschaft: „Ich mag dich!“; „ich habe Spaß bei dir“; „Hier ist es schön“; „Vor dir habe ich Angst“, „Ich habe Angst“ oder „Bleib hier! Geh nicht!“. Damit eine Sache klar: Der Blickkontakt ist eine sehr wirkungsvolle Möglichkeit, mit der Babys ihre jeweilige Stimmung zum Ausdruck bringen.

Sind die Augen weit geöffnet, zeigen sie damit Aufmerksamkeit, Freude, Angst oder Erstaunen. Sind die Augen halb geschlossen, bedeutet das Langeweile, Müdigkeit oder Unwohlsein. Sollte es die Augen schnell schließen und dabei den Kopf von einem wegdrehen, dann kann es die Person, Situation oder etwas anderes nicht ab. In diesem Fall sollten Sie das Kind mit anderen Dingen ablenken oder einfach nur beruhigen.

Wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihr Baby Sie wie ein „Loch“ durchblickt oder versucht durch Sie hindurch zu schauen, ist es dabei sich zu beruhigen oder möchte einfach nur Ruhe oder schlafen. Mit Hilfe des Blickkontakts versuchen Babys auf sehr geschickte Weise immer wieder Aufmerksamkeit von den Eltern oder anderen Personen zu bekommen. Das gelingt ihm in der Regel sowieso ganz einfach J.

Die Gestik, Mimik und Sprachlaute spielen dabei eine ganz entscheidende Rolle. Entweder lächeln sie, schauen interessiert und wollen Ihnen durch Wenden ihres Körpers näher kommen. Meist glucksen sie auf unterschiedliche Weise und versuchen damit ihre Gefühle auszudrücken. Seien Sie daher entspannt und aufmerksam, damit sowohl Sie und das Baby sich gegenseitig möglichst gut kennen lernen können.

Daher müssen Sie durchgehend auf das reagieren, was Ihr Baby Ihnen sagen will. So spüren Sie beide die gegenseitige Zuneigung und Liebe. Das natürlich stärkt ungemein die gegenseitige Beziehung und macht natürlich auch Lust auf mehr solch positiver Erfahrungen. Im Übrigen können Sie in diesen guten Zeiten sogenannte „Anker“ (Bedeutung siehe unten) setzen, woran sich Ihr Baby im Unterbewusstsein immer erinnern wird. Das ist besonders in heiklen, stressigen und schwierigen Situationen hilfreich. Denn damit können Sie das Baby wieder schnell beruhigen.

Anker bedeutet hier: Das Baby erhält ein Signal, das es mit einer guten (in der Vergangenheit liegenden) Kommunikation verbindet und sich damit an etwas Positives erinnert.

Hier noch Signale, die Sie eindeutig als Kontaktaufnahme identifizieren können:

  • Strampelnde Körperbewegungen in Ihrer Gegenwart
  • Große, leuchtende Augen
  • Lebhafter Gesichtsausdruck
  • Lächeln oder nicht hörbaren Geräusche mit hochgezogenen Augenbrauen und Wangen
  • Leise Töne aus dem Mund mit weit aufgerissenen Augen
  • Ein entspannter und weicher Gesichtsausdruck
  • Offene Augen mit hochgezogenen Augenbrauen
  • „Ooh-Gesicht“ mit einem runden Mund und o-förmige Lippen
  • Entspannte Schultern, die nicht zum Nacken hoch gezogen sind

Hier der nächste Beitrag um zu verstehen, wann Ihr Kind keine Babymassage möchte!

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